Marie Lataste:  Die Lehren Jesu

Die Unterweisungen Jesu zu den Themen des Glaubens und des christlichen Lebens an Marie Lataste

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Die Lehren Jesu an Marie Lataste

 
 

Auf dieser Seite finden Sie Leseproben aus den einzelnen Kapiteln.

 


  In dem folgenden Textbeispiel wird die Stelle "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" aus dem Johannesevangelium (Joh 14,6) behandelt und näher betrachtet:  
     
     
 

Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben

 
   
 

„Meine Tochter“, sprach eines Tages Jesus, der Erlöser, zu mir: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich bin der Weg, wer mir folgt, geht nicht verloren. Ich bin die Wahrheit, wer an mich glaubt, wird nicht getäuscht. Ich bin das Leben, wer nicht durch die Liebe mit mir vereinigt ist, der ist es im Tode.“

 
     
  Jesus ist der Weg  
 

„Ich bin der Weg, aber nicht alle Wege. Die Zeit führt auf drei Wegen zur Ewigkeit. Diese drei Wege sind jedoch nicht alle meine Wege, denn bei mir gibt es nur einen Weg. Dieser ist von den beiden anderen sehr verschieden, weil er allein durch meine göttlichen Hände bezeichnet wurde. Ich will dir diese drei Wege zeigen und dir den zu erkennen geben, der mir gehört und auf dem alle, die zu mir kommen wollen, wandeln müssen.

 
 

Der erste Weg ist breit, bequem und viel betreten. Satan hat dessen Furchen schon im irdischen Paradies gezogen und der Sünder, ein Sklave Satans, wandelt auf diesem Weg. Er ist mit Blumen bedeckt, aber diese Blumen, welche die Hölle und nicht der Himmel keimen lässt, bergen Dornen in sich, die tödlich verwunden. Der Mensch nährt sich da mit wildem Honig, dessen Geschmack süß erscheint, in Wahrheit aber denen, die ihn genießen, Gift bringt und tödlich ist. Das Ziel dieses Weges sind die ewigen Abgründe.

 
 

Der zweite Weg ist weniger breit, weniger bequem und weniger angenehm. Satan hat ihn nicht angelegt, aber er hat ihn eingegeben, um damit die Menschen leichter auf seinen Weg leiten zu können. Die Blumen, die diesen Weg bedecken, sind kleiner als die anderen und nicht in so großer Menge. Ihre Dornen sind auch weniger scharf und weniger gefährlich. Sie gehen nicht bis zum Herzen und verwunden nicht tödlich. Die auf diesem Weg wandeln, behalten das Leben, sofern sie ihn nicht verlassen, um den ersteren zu betreten. Sie wandeln und finden am Ziel ihrer Wanderung das Fegefeuer mit seinen vorübergehenden, aber schrecklichen und fürchterlichen Qualen.

 
 

Der dritte Weg gleicht den beiden anderen überhaupt nicht. Er ist sehr schmal, sehr beschwerlich und sehr wenig betreten. Ich habe ihn auf dem Kalvarienberg angelegt und der Christ, der mein zweites Ich ist, wandelt auf diesem Weg. Er ist mit Dornen bedeckt, aber diese Dornen schützen die vom Himmel gekommene Blume, deren Wohlgeruch die Seele erfreut und die von den Dornen beigebrachten Wunden heilt. Diese Wunden sind nicht tödlich, sie nehmen vielmehr alles weg, was Verderbtes im Menschen ist und verschonen alles, was sich Gutes in ihm befindet. Wer auf diesem Weg wandelt, findet nur sehr bitteren Wermut, wenn er sich von seiner Ermüdung erholen und erquicken will. Sobald er aber seinen Durst damit gelöscht hat, verwandelt sich die Bitterkeit in Süßigkeit.

 
 

Ich bin dieser Weg. Ich stecke Blumen unter die Dornen. Ich gieße die Süßigkeit in die Bitterkeit, Ich gebe den Himmel nach der Reise. Ich bin der Führer auf diesem Weg. Ich leite die, welche diesem Weg folgen wollen, entweder selbst oder durch andere, weiter fortgeschrittene Menschen, die mehr Erfahrung haben. Aber Ich bin immer der Hauptführer.“

 
   
  Jesus ist die Wahrheit  
 

„Ich bin die Wahrheit. Die Wahrheit ist eine, die Wahrheit ist fest, die Wahrheit täuscht nicht, die Wahrheit unterliegt nie, sie dauert ewig. Das Gegenteil der Wahrheit ist die Lüge, wie das Gegenteil des Guten das Böse ist. Die Lüge nennt sich Wahrheit und das Böse nennt sich gut, um dadurch das Gute und die Wahrheit zu bekämpfen.

 
 

Ich bin die Wahrheit, wie der Satan die Lüge ist. Ich bin die Wahrheit und die Offenbarung dieser ewigen Wahrheit liegt in diesen Worten: 'Ich bin der Ich bin'. Der Satan ist die Lüge und die erste Offenbarung dieser Lüge liegt in den Worten: ‚Ich will mich erheben und sein wie Gott.’

 
 

Ich bin die Wahrheit, Ich erleuchte den schmalen Weg, von dem Ich zu dir gesprochen habe. Satan ist die Lüge. Er erleuchtet den breiten Weg, den Ich dir aufgezeigt habe. Satan ist der Führer auf dem breiten, lachenden, angenehmen und mit Blumen bestreuten Weg. Er verspricht denen, die ihm folgen, Güter, Vergnügungen und Glück. Er verspricht ihnen das Leben. Aber weil Satan die Lüge ist, wird er ihnen nur Elend, Leiden, Trübsal und ewigen Tod geben.

 
 

Ich bin der Führer auf dem schmalen Weg, Ich verheiße ewige und unvergängliche Güter. Ich verheiße das Glück der Ewigkeit und nicht das der Zeit. Ich verheiße das Leben des Himmels und nicht das der Erde. Und weil Ich die Wahrheit bin, so werde Ich die ewigen Güter, das Glück der Ewigkeit und das Leben des Himmels auch wirklich geben.“

 
     
  Jesus ist das Leben  
 

„Ich bin das Leben. Wer auf dem breiten Weg wandelt, findet den Tod. Wer auf dem schmalen Weg wandelt, findet das Leben. Wer Satan anhängt, geht mit Satan an den Ort der ewigen Verdammung. Wer mir anhängt, geht dorthin, wo Ich hingehe, zu meinem Vater, der ihn segnet.

 
 

Der natürliche Tod ist die Trennung der Seele vom Leib. Wenn die Seele vom Leib geschieden ist, so ist der Leib ohne Leben, die Seele jedoch behält das Leben. Auf diese Weise bin Ich das Leben der Seele. Getrennt von mir ist die Seele tot, aber Ich bewahre das Leben, das die Seele dadurch verloren hat, dass sie mich verloren hat.

 
 

Wer mich bis zum Ziel seines Weges bewahrt, wird mich immer besitzen. Ich bin sein Leben auf Erden gewesen und werde daher auch sein Leben in der Ewigkeit sein. Ich werde sein Lohn, seine Seligkeit, sein Alles sein. Mit mir besitzt er alles, wenn er auch alles verloren hätte, um mich zu besitzen.

 
 

Wie wenig achten die Menschen auf den Weg, den sie verfolgen, auf den, welchen sie zu ihrem Führer gewählt haben und auf das, was sie am Ende ihres Lebens erwartet. Und doch, was gibt es Wichtigeres, was gibt es Wesentlicheres, da die ewige Seligkeit oder die Verdammnis davon abhängen?

 
 

Oh, meine Tochter, wandle immer auf meinem Weg. Fürchte weder die Dornen, noch die Trübsale, noch irgendetwas, das dir auf diesem Weg widerwärtig ist. Habe stets die Leuchte der Wahrheit vor Augen, die Ich auf dem Kalvarienberg angezündet habe. Verlasse dich auf mich. Ich werde immer mit dir sein und werde dir immer das Leben geben.“

 
     
 

(Quelle: "Marie Lataste - Die Lehren Jesu"; Kapitel  2,1)

 
   


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